Behandlung von Kindern und Jugendlichen

Schöne, gesunde und gerade Zähne

Prinzipiell ist in (fast) jedem Alter eine kieferorthopädische Behandlung möglich, sei es aus funktionellen, präventiven oder ästhetischen Gründen. Voraussetzung ist lediglich ein entzündungsfreier Zustand des Zahnhalteapparates und eine noch ausreichende Verankerung des Zahnes im Knochen. Eine erste Vorstellung beim Kieferorthopäden ist bereits im Alter von 4 Jahren empfehlenswert.
Durch die frühzeitige Beurteilung der Zahnstellung und Gebissentwicklung werden Störungen und Unregelmäßigkeiten zeitig erkannt. Einige Fehlstellungen können schon im Milch- und frühen Wechselgebiss (Durchbruch der Schneidezähne und des 1. großen Backenzahnes) im Rahmen einer sogenannte Frühbehandlung therapiert werden. In diesem Alter kann oftmals in kurzer Zeit und mit einfachen Behandlungsmitteln die Grundlage für eine ungestörte weitere Gebissentwicklung geschaffen werden. Schädliche Angewohnheiten wie z. B. das Daumenlutschen sollten ebenfalls bereits frühzeitig erkannt und abgestellt werden.
Im Alter von 8-10 Jahren werden die meisten kieferorthopädischen Therapien begonnen. Zu diesem Zeitpunkt kann das Kieferwachstum noch günstig beeinflusst werden. Für einige Behandlungsvarianten ist das von großem Vorteil. Selbstverständlich können Korrekturen aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt begonnen werden. Durch eine fachspezifische klinische Untersuchung und Beurteilung der Gesamtsituation des Patienten ergibt sich für jeden seine individuelle und optimale Behandlungsstrategie durch:

  • Herausnehmbare Geräte

    werden aus Kunststoff für den Ober- und Unterkiefer hergestelltkinder01

    und durch Drahtklammern gehalten. Eingearbeitete Federn und

    Schrauben dienen der notwendigen Zahnbewegung.

    Bei einer falschen Unterkieferlage kommen für beide Kiefer aus

    einem Stück gefertigte Geräte wie Aktivatoren oder Bionatoren zum Einsatz.

  • Festsitzende Geräte

    Wir verwenden in der Regel Metallbrackets. Auf individuellen Wunsch können ebenso Keramik- oder auch goldfarbene Brackets mit dazugehörenden Bögen eingesetzt werden, die hohen ästhetischen Ansprüchen während der Behandlung gerecht werden.

    Neben konventionellen Bracketsystemen kommen in unserer Praxis verstärkt selbstligierende Brackets der neuesten Technologie zum Einsatz. Durch die Technik der selbstligierenden ligaturfreien Brackets können die Effizienz der Behandlung, der Tragekomfort und auch die Mund- und Zahnhygiene optimiert werden.
    Selbstverständlich sind ästhetische und komfortable Keramikvarianten auch bei diesen neuartigen Systemen verfügbar.
    Superelastische High-Tech-Memory Drähte komplettieren die Apparaturen und gehören zur Behandlungsphilosophie.

    Des Weiteren können alle Multibracketapparaturen mit diversen Zusatzgeräten, die weitestgehend kooperationsunabhängig sind, ergänzt bzw. kombiniert werden.